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CAN-USA

Jede Menge Eishockey bei der zweiten Nordamerikareise des RSC

Toronto, Harrison Hot Spring, Kamloops, Whistler, Nanaimo, Victoria, Bremerton, Seattle, Vancouver, Niagara Falls und St. Catharines waren die Stationen der Tour.

 

 

Ganz im Zeichen der schnellsten Mannschaftssportart der Welt stand auch die zweite RSC-Reise nach Kanada. Acht eigene Spiele (Toronto, Kamloops, Nanaimo, North Saanich, Bremerton, Conquitlam, Niagara Falls, St. Catharines), zwei NHL Partien (Toronto, Vancouver), ein Playoff Spiel der WHL (Kamloops) und die IIHF Frauenweltmeisterschaft (ebenfalls in  Kamloops) ergaben ein straffes Programm. Und ganz nebenbei war man auch live beim diesjährigen Draft der OHL im Meridian Centre in St. Catharines dabei.

 

 

Radek (links) und Jochen (rechts) überreichen an David (Bovine HC) als Dank für die Einladung ein RSC-Trikot


 

Bei den eigenen Begenungen erzielten die RSC´ler eine durchaus zufriedenstellende Bilanz von drei Siegen, vier Niederlagen und einer Niederlage nach Penalty.

Die Spiele im einzelnen:

Toronto ON - Upper Canada College - William P. Wilder Arena
Bovine HC Toronto : RSC Pillach Eisbären     4:3 n. P.   (2:1, 0:1,2:2,1:0)

Die Jungs vom Bovine Sex Club legten mächtig los und gingen schnell mit 2 Toren in Führung. Im weiteren Verlauf kam der RSC besser ins Spiel und konnte noch im ersten Drittel den Anschlußtreffer erzielen. Der zweite Spielabschnitt war weitestgehend ausgeglichen jedoch markierten die Eisbären mit einem sehenswert vorgetragenen Konter den Ausgleich. Das letzte Drittel war an Spannung kaum zu überbieten. Das Team aus dem Entertainment District in Toronto ging zwei mal in Führung und der RSC konnte jeweils nachziehen. Im anschließenden Shootout trafen die Kanadier zweimal, die Eisbären dagegen nur einmal ins Tor.

 

Kamlopps BC - Mc. Arther Island Sport and Event Centre - Olympic Rink
Fire Rescue HT Kamloops : RSC Pillnach     14:9   (5:2,5:3,4:4)

Gegen die Truppe der Feuerwehr Kamloops hatten die RSC´ler nicht wirklich eine Chance. Gespickt mit ehemaligen Profis waren die Fire Fighters eine Klasse für sich. Lediglich der ungebremste Drang nach Vorne und die vernachlässigte Defensive ermöglichte es den Eisbären auch neun Tore zu erzielen.

 

Nanaimo BC - Cliff McNabb Arena - Rink A
HC 26ers Nanaimo : RSC Pillnach Eisbären     6:4   (3:3, 3:1, 0:0)

Ein völlig anderes Eishockey erwartete die Pillnacher auf Vancouver Island. Läuferisch und stocktechnisch total überlegen schnürten die 26er den RSC, fast über die gesamte Spielzeit, in ihrem Drittel ein. Lediglich das Toreschiessen schienen die Insulaner nicht erfunden zu haben. Diese Tatsache und eine effektive Chancenverwertung des RSC ermöglichte das knappe Ergebnis.

 

North Saanich BC - Panorama Recreation Ice Rinks - Rink 2
"K" Badgers Victoria : RSC Pillnach Eisbären     4:7   (1:3, 0:2, 3:2)

Im vierten Spiel der Tour der erste Sieg. Der RSC startete furios und legte in den ersten zehn Minuten mit einer 3:0 Führung den Grundstein für den Sieg. Die Dachse kamen zwar mit dem Anschlußttreffer im ersten und drei weiteren Treffern im letzten Drittel nochmal heran. dies reichte aber nicht da der RSC seine Führung mittlerweile auf 7:2 erhöht hatte. Selbst, ein bis dahin noch nicht gesehener Trikottwechsel der gesamten Heimmannschaft, nach dem ersten Drittel konnte dem Spiel nicht mehr die, von den Kanadiern erwartete, Wendung geben.

 

Bremerton WA - Ice Arena
West Sound HL C´s : RSC Pillnach Eisbären     5:16   (0:3,0:9,5:4)

Das einzige Spiel der Reise in den USA war nicht wirklich eine Herausforderung. Die Kapitäne der West Sound Hockey League hatten den Angriffen der RSC´ler nichts entgegen zu setzen. Als im letzten Drittel der Torrausch der Eisbären etwas abgeklungen war kamen die Amerikaner dann doch noch zu fünf Treffern. Nebenbei bemerkt, Bremerton löst den bisherigen "am weitesten entfernten Auswärtsspielort" Calgary (7.789 km / April 2010) mit 8.443 km Luftlinie nach Pillnach ab.

 

Coquitlam BC - Planet Ice - Rink Mars
The Bass East Vancouver : RSC Pillnach Eisbären     4:11   (2:6,2:5,0:0)

Das Home-Team von Max Miazga, der ein Jahr in Vancouver verbringt und bisher bei der Tour für Pillnach aufgelaufen war, konnte läuferisch zwar mithalten, war aber was das Spielverständnis und die Kaltschnäutzigkeit vor dem Tor betrifft nicht auf dem Level der Eisbären. Der klare, zweistellige Sieg ging daher völig in Ordnung.


Niagara Falls ON - Gale Centre - Rink 2
Welland Oilers : RSC Pillnach Eisbären     11:3   (4:3,3:0,4:0)

Wieder zurück in Ontario setzte es gleich eine herbe Niederlage. Lediglich im ersten Drittel konnte der RSC mithalten und drei Tore zum jeweiligen Ausgleich erzielen. Dann war es vorbei mit der Herrlichkeit, die alten Herren fingen an zu zaubern, erzielten Tor um Tor und hatten in ihrem Golie, der nicht nur die wenigen RSC-Chancen vereitelte  sondern auch noch für einige Torvorlagen verantwortlich war, ihren überragenden Spieler.


St. Catharines ON - Meridian Centre
Tappers Sharks St. Catharines : RSC Pillnach     8:2   (2:1,2:1,4:0)

Im letzten Spiel der Tour ging den Eisbären dann der Saft aus. Zwei Drittel lang konnte man erbegnismäßig noch halbwegs mithalten musste dann aber dem reduzierten Kader (zwei Spieler blieben in Vancouver, einer konnte verletzungsbedingt nicht spielen) Tribut zollen. Die im Vergleich zur vorherigen Begegnung "doppelt so alten Herren" kannten keine Gnade und gewannen auch in dieser Höhe verdient.

 

Tour-Gastspieler Markku "Slemmy" Rantanen vor seinen ersten Einsatz in Kanada

 

Abseits des Eises gab es auch einige sportliche Aktivitäten. In Vancouver mietete man sich kurzentschlossen Fahrräder und begab sich auf eine Radtour durch den Stanley-Park. In Toronto besucht man ein Spiel der Raptors in der NBA und im Norden von Vancouver erforschte man auf Schusters Rappen den Capilano Park mit Hängebrücke, Baumwipfelpfad und dem Cliffwalk. Eine besondere Art der Körperertüchtigung gab es für vier RSC´ler die in der Drittelpause der WHL Playoff-Partie zwischen den Kamloops Blazers und den Kelowna Rockets, in einem Laufwettbewerb, für die Unterhaltung der zahlreichen Zuschauer sorgten.

 

 

Pause bei der Radltour durch den Stanley Park in Vancouver

 

Die wenige Zeit die neben all den Aktivitäten noch übrig blieb wurde, wie es sich für eine solche Reise gehört, für Sightseeing genutzt. In Toronto fuhr man hoch hinauf auf dem CN Tower, war auf Besichtigungtour im Rogers Centre, der Heimspielstätte der Blue Jays (MBL) und verbrachte einige Stunden mit dem Stanley Cup in der Hockey Hall of Fame. Fehlen durfte natürlich auch ein Besuch im altehrwürdigen Maple Leaf Gardens (ehemalige Heimspielstätte der Toronto Maple Leafs und jetzige sportliche Heimat der Ryerson University) nicht. Ein Zwischenstop in Whistler, dem Austragungsort der alpinen Skiwettbewerbe bei den Olympischen Spielen 2010, war Pflicht und wurde bei herrlichstem Sonnenschein und jeder Menge Schnee genossen. Auf Vancouver Island war die Hauptstadt der kanadischen Provinz British Columbia angesagt. Victoria, die sicherlich schönste Stadt der gesamten Reise, hatte viel zu bieten. Ganz egal ob Fisherman´s Wharf, St. Andrews-Kathedrale, Royal British Columbia Museum oder das gewaltige Parlamentsgebäude, alles in dieser Stadt war sehenswert. Beim Abstecher in die USA war Seattle der Mittelpunkt. Space Needl, das wahrzeichen der Weltausstellung 1962, war ebenso Pflicht wie das EPM (Experience Music Project) Museum in dem vor allem den Söhnen der Stadt, Kurt Cobain und Jimmy Hendrix, gehuldigt wird. Auch das Century Link Field, Heimstadion der Seattle Sea Hawks (NFL), war einen Besuch wert. Die erwähnten Stanley Park und Capilano aber auch China Town, Canada Place,  Granville Island, BC Place Stadium, Sky Train, Science World und das grösste kanadische Aquarium waren die Höhepunkte in Vancouver. Zum Ende der Reise verschlug es uns nach Niagara Falls. Die Wasserfälle mit der Schifffahrt "Maid to the Mist", der Vergnügngspark der mitten in die Stadt integriert ist und der Skylon Tower boten bei Minusgraden und Schneetreiben einen würdigen Abschluß der zweiten RSC-Kanadareise.

 

 

Bestens gerüstet auf dem Weg zu den Niagarafällen

 


Wieder einmal ist es Radek Konczewski gelungen eine perfekte, mit zahlreichen Höhepunkten gespickte Hockey-Reise zu organisieren. Danke an dich und deine Helfer, wir freuen uns schon auf eine Neuauflage.

 

Radek am Olympic Medals Centre in Whistler

 

 

Weitere Fotos demnächst in der Bildergalerie.

 
 
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