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26.11.2012
Aktuelles Interview
Goaßmass

Goaßmass, Schnitzel und Joghurt.

Was die drei leckeren Dinge mit Eishockey zu tun haben lesen sie im aktuellen Interview mit Gastspieler Chris Vennell.

 

Chris, der in Milton (Ontario) in Kanada wohnt und zur Zeit in Europa Urlaub macht, war in den letzten Wochen mehrmals mit den Eisbären unterwegs. Kennengelernt hat man sich bei der Nordamerika-Tour 2010 in Toronto. Beim Jubiläumsturnier im März war Chris zusammen mit seinen Freunden vom Bovine HC zum ersten mal in Straubing.

Wenige Tage vor seiner Abreise in die Heimat haben wir uns mit ihm über die Zeit in Bayern unterhalten.

 

Am Rande der Kreisligapartie, RSC gegen Dynamo, Radek beim Befragen von Chris.

 

RK: Chris, das ist jetzt Dein zweiter Aufenthalt in Straubing nach dem Gewinn des Jubiläumturniers Ende März. Wie ist es für Dich?

I fühle mich gut und freue mich wieder hier zu sein. Die Erinnerungen an das Turnier sind immer noch frisch. Wir haben das Turnier gewonnen und es war nicht einfach, wir mussten hart kämpfen. So kam ich wieder hierher mit einem Lächeln.

 

RK: Du hast bereits einige Spiele mit dem RSC Pillnach gemacht. Welches dieser Spiele betrachtest Du als Dein bestes?

Oh, das ist nicht einfach. Ich denke, mein bestes Spiel war jenes, bei dem ich den Körpertreffer Mitte des Spiels abbekommen habe, dabei die innere Verletzung nicht gemerkt und das Spiel zu Ende gemacht habe. Ich denke, das war das interessanteste Spiel, welches ich mit Pillnach gemacht habe.

 

RK: Du hast auch ein Spiel mit uns gegen den früheren Finalgegner aus Tschechien, den Rakon Domazlice, gemacht. Wie war es für Dich, die Jungs wieder zu treffen, hast Du welche von ihnen wieder erkannt?

Ich erkannte einige von ihnen und ich weiß, dass auch manche von ihnen mich erkannt haben. Die Sprachbarriere erlaubte zwar keinen großartigen Austausch aber ich sah sie lächeln und winken, das respektiere und schätze ich sehr.

 

RK: Lass uns über das Turnier in Füssen sprechen. Was denkst Du über das Turnier, die Spiele, die Mannschaften und das Drumherum?

Das Spielen mit Pillnach in Füssen war großartig, ich habe es wirklich genossen. Die Spiele waren klasse – außer dem gegen Hamburg, die Jungs spielten ein wenig „schmutzig“. Aber so etwas gibt es immer und überall, das kann Dich auf jedem Turnier treffen. Die Umgebung in Füssen was klasse, das Turnier verlief ganz gut, wir hatten jede Menge Zeit am Eis und auch beim Feiern, die Goaßmass waren toll. Ich würde auf jeden Fall gerne wiederkommen und Pillnach erneut unterstützen.

 

RK: Bleiben wir beim Thema – Du hast unsere kleine Tradition in Füssen miterlebt – wir trinken nicht einfachg nur Bier, wir nehmen die Goaßmass. Hast Du eine Ahnung, woraus eine Goaßmass besteht?

Das weiß ich wirklich, nachdem ich in den letzten Tagen so viele von ihnen gesehen habe – es ist aus einem halben Liter dunklen Bier, Cola und Kirchlikör gemacht. Und ist wirklich lecker.

 

RK: Was denkst Du, wieviele von denen haben wir in den Tagen in Füssen getrunken?

Oh, ich denke es waren insgesamt 77.

RK: Nicht schlecht, fast eine Punktlandung – es waren 78.

 

RK: Leider hast Du Dich beim Spiel gegen Hmburg verletzt.

Ja, so ist Eishockey nun mal.

RK: Wie geht’s Dir jetzt, denkst Du, dass dieser Unfall Deine Einstellung zum Hockeyspielen verändert hat?

Unglücklicherweise werde ich den Rest der Saison pausieren müssen. Aber ich werde wieder kommen, es kommt eine harte Vorbereitung im Sommer auf mich zu und ich werde im Winter wieder 100%-ig fit am Eis stehen.

 

RK: Mal was Anderes: Es kursieren Gerüchte über Deinen Spitznamen – Joghurt. Kannst Du uns was dazu sagen, wie bist Du zu diesem Namen gekommen?

Nun, als ich die Jungs beim Turnier im März zum ersten Mal traf, waren wir hier alle beim Einkaufen. Ich kaufte mir damals einen Joghurt und anscheinend habe ich ihn sichtlich genossen. Und so nannten sie mich Joghurt.

 

RK: Hast Du eine bayerische Lieblingsspeise?

Hmm, ist ein Schnitzel was Bayerisches? Veit’s Mutter macht das beste Schnitzel, das ich je gegessen habe. Dafür könnte ich sterben.

 

RK: In den letzten Wochen hast Du viel Zeit mit dem RSC Pillnach verbracht und auch einige Spiel emit den Jungs gemacht. Was denkst Du über die Truppe, den Zusammenhalt im Team und das ganze Drumherum?

Es war großartig mit den Jungs zusammen zu spielen und sogar noch besser mit ihnen zusammen zu feiern. Es sind tolle Jungs, sie haben das Herz am rechten Fleck.

 

RK: Was meinst Du – wann treffen wir uns wieder?

Hoffentlich in Finnland im April des nächsten Jahres. Wir sehen uns dann und hoffentlich treffen wir uns auch am Eis. Ich werde mit einem Team aus Kanada kommen, wir können gegeneinander spielen und anschließend jede Menge Bier gemeinsam vernichten.

 

RK: Das klingt gut. Eine letzte Frage: Wirst Du irgendwann wieder nach Straubing kommen?

Du meinst, wann ich nach Straubing komme?

RK: Nein, ob Du überhaupt noch einmal hierher kommst.

Auf jeden Fall, Straubing ist nun meine zweite Heimat.

 

RK: Pete (Chris’ Vater), auch eine kurze Frage an Dich: Was denkst Du über den ganzen Blödsinn, den Chris in den letzten Wochen mit uns durchgemacht hat?

Ich denke, er hat es genossen. Ich bin stolz auf ihn, er gab hier alles und die Jungs scheinen seine Art zu mögen.

 

RK: Er darf also wieder wegfahren und uns besuchen?

Auf jeden Fall, ich werde ihn sogar beim nächsten Mal begleiten und die Zeit hier gemeinsam genießen.

 

RK: Vielen Dank Jungs.

 

Radek und Pete



Für das Gespräch im englischen Original klicke hier.

 
 
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