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"Eishockeyverrückte unter Gleichgesinnten"

Der RSC Pillnach erwartet Gäste aus zehn Nationen zum Jubiläums-Turnier


Straubing/ Pillnach. Es ist nicht mal mehr eine Woche bis zum 10. internationalen Hobbyeishockeyturnier in Straubing. Die Organisation geht für den Roll- und Schlittschuhclub (RSC) Pillnach nach eineinhalb Jahren Planung in die heiße Phase. Die Mannschaften aus England und Finnland sind die ersten, die in Deutschland ankommen. Sie werden am Donnerstag von den Pillnacher „Eisbären“ am Münchener Flughafen empfangen.

Bei einem gemütlichen Beisammensein stimmt man sich am Abend auf das Turnier ein. Am Freitag treffen die Teams aus der Slowakei, Tschechien, Österreich und der Schweiz ein. Zum ersten Mal nehmen auch Kanada, Polen  und Luxemburg mit einer Mannschaft teil. Kontakte werden meist bei eben solchen Hobbyturnieren geknüpft und man findet „Freunde und Bekannte aus aller Herren Länder“, berichtet RSC-Mitglied Michael Kiefl. Beim finnischen Team HC Great Jämsä war der RSC bereits zweimal zu Gast um an Hobbyturnieren teilzunehmen. Bei diesem Besuch kamen die Eishockeyspieler auch in den Genuss einer finnischen Rauchsauna.

Gruppenbild mit "Eingeborenen": Teilnehmer des RSC Pillnach beim Turnier in Finnland 2008.

Spaß an der Sache

Auch in Straubing steht der Spaß an der Sache im Vordergrund. Gespielt wird deshalb nach den Regeln des Hobbyeishockeys. Man soll „sich auch mal außerhalb der Eisfläche treffen“, meint Michael Kiefl. „Ein Highlight ist ganz bestimmt die Players Party am Freitagabend.“, ergänzt Gerd Pfeilschifter, 1. Vorstand des RSC Pillnach.Wichtig ist den Mitgliedern, dass ihnen kein kommerzieller Hintergrund vorschwebt. Gerd Pfeilschifter erklärt: „Der Grund warum unsere Turniere so gut ankommen ist, weil wir nichts an ihnen verdienen möchten. Deshalb kümmern sich die Teams auch selbst um Hotels und so weiter.“ Für die Mannschaften stellt die Reise in den Gäuboden dennoch einen enormen finanziellen Aufwand dar. Anreise, Aufenthalt und andere Kosten zahlen die Teilnehmer aus eigener Tasche.

Der 1. Vorstand nennt das „Idealismus“. Für den RSC ist es das erste Turnier in dieser Größenordnung. Die Spiele, mit denen das 30-jährige Bestehen des RSC gefeiert wird, erstrecken sich über drei Tage. Mit zwölf Mannschaften aus zehn Nationen ist die Veranstaltung einzigartig im Hobbybereich. Für die Planung ist vor allem die Zusammenarbeit mit dem Sportamt Straubing wichtig um die Benutzung der Eisflächen zu regeln. Entscheidend war auch „die Planungsunsicherheit im Bezug auf das Abschneiden der Straubing Tigers.“ Da nun sicher ist, dass die Tigers unter den Top Sechs und somit direkt im Viertelfinale der DEL Playoffs sind, steht auch der Spielplan. Aber auch um die Verpflegung, Werbepartner und das Fest am Freitagabend muss sich das Pillnacher Organisations Komitee (POK) kümmern. Dabei laufen die Sitzungen ganz nach dem Vereinsmotto „Uns is nix z’bläd“. Jeder Vorschlag wird diskutiert und alle Beteiligten dürfen „ihren Senf dazugeben“.

"Uns is nix z´bläd": Nach diesem Motto hat der RSC Pillnach auch schon einmal einen König gekrönt.

 

Lockere Atmosphäre


Eine spezielle Vorbereitung im Training gibt es dagegen nicht, da „die sportlichen Ziele nicht im Vordergrund stehen“, sagt Michael Kiefl. Es läuft „in gewohnt lockerer Atmosphäre ab.“ Fast alle Mannschaften reisen gleich nach dem Turnier gegen Sonntagabend bereits wieder ab. Finnen und Kanadier bleiben nach dem Turnier noch einen Abend. Der RSC will ihnen die bayerische Tradition etwas näher bringen und plant einen gemütlichen Kegelabend. Denn für die „Eisbären“ stehen „Freundschaft und das Miteinander im Vordergrund“, wie Gerd Pfeilschifter betont: „Wir sind eine große Hobbyeishockeyfamilie.“  -eve-

 
 
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