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13.10.2020
Der Jubilar
Versteigerer Martin

Der Ober-Eisbär!

Eisbären sind eigentlich Einzelgänger und wenn zwei von ihnen aufeinandertreffer, sind Rangeleien oft die Regel.

Doch es gibt einen Vertreter dieser Gattung, auf den trifft dies in keinstem Falle zu – im Gegenteil Geselligkeit, Offenheit und Neugierde zeichnen ihn aus. Dies ist Martin Landgraf, der Ober-Eisbär des RSC Pillnach „Die Eisbären“.

Sein 60. Geburtstag am 13. Oktober 2020 ist Anlass genug, all das aufzuzeigen, was er für den Eishockey-Hobbyverein aus der Nähe von Straubing getan hat und tut. Eigentlich unmöglich, und dennoch soll es hier versucht werden.

Martin Landgraf war dabei, als 1982 der Roll- und Schlittschuhclub gegründet wurde. Anfangs ging er noch selbst – mit seinem Bruder Franz an der Seite – auf Torejagd. In 25 Spielen gelangen dem Stürmer fünf Tore und vier Vorlagen, also neun Skorerpunkte. Die gleiche Anzahl an Strafminuten findet sich in seiner Statistik. Mit dieser Zahl an absolvierten Partien für die „Erste“ steht er mit zwei weiteren Akteuren auf Rang 83 der „Ewigen I“. Eine Fußverletzung zwang ihn aber schon bald, die Schlittschuhe an den berühmten Nagel zu hängen. Doch dem RSC blieb er treu. Lange Jahre fungierte Martin als 1. Vorsitzender des eingetragenen Vereins oder brachte sich in anderen Ämtern in die Führung des RSC ein.

Martin bei Ritterschlag mit Bruder Franz

Martin beim Ritterschlag mit Bruder Franz

Für viele der ersten Spielergeneration war er anfangs Mitspieler, dann Trainer (sprich „Die Couch“) und Betreuer in Personalunion. So haben ihn die ersten „Nicht-Pillnacher“ kennen- und schätzen gelernt. Er war der erste, der versuchte, einige Spielzüge zu vermitteln. Etliche Trainingseinheiten versuchten sich die Stürmer am „Weben“ – mit wechselndem Erfolg. „Wir haben in der Offensive das taktische Niveau einer Schülermannschaft“, so Landgraf nach rund drei Jahren als Trainer. Doch das war schon ein großer Fortschritt und Erfolge stellten sich ein.

Füssen

Füssen

Mittlerweile hatte sich das Hobby-Eishockey beim RSC stark verändert. Es gab regelmäßige Trainingszeiten, der Verein nahm an Turnieren teil und die Kreisliga wuchs – auch aufgrund der zweiten Mannschaft des RSC. Damit verbunden war, dass die Organisation des Spielbetriebs immer mehr Zeitaufwand erforderte. Für Martin gab es auch hier kein „Nein“ – die Suche nach den passenden Unterkünften bei Auswärtsfahren, die Anmeldung der Spieler für Turniere in der gesamten BRD und im Ausland oder die Auswahl von Gastgeschenken, all dies und noch so viel mehr übernahm er. An dieser Stelle muss darauf hingewiesen werden, dass der Ober-Eisbär all diese Aufgaben und viele mehr, noch heute stets erledigt.

September 1997

September 1997

In all den Spielzeiten seit 1982 gab es zahlreiche Highlights – auch diese sind für immer mit dem Wirken von Martin Landgraf verbunden. Als ein Beispiel sei hier nur an die Organisation des Oldtimer-Spiels zwischen Straubing und Deggendorf am 17. März 1997 erinnert. Unzählige Abende im „Deutschen Kaiser“ waren nötig, um dieses Event mit vorausgehendem 1. Internationalen Hobby-Eishockey-Turnier des RSC Pillnach auf die Beine zu stellen. Auch die beiden Reisen nach Kanada und in die USA tragen die Handschrift Landgrafs. Eigentlich gibt es so gut wie kein Turnier/Spiel, bei dem der Macher im Hintergrund nicht dabei war.

Martin mit den Söhnen bei den Niagara-Wasserfällen

Martin mit den Söhnen bei den Niagara-Wasserfälle

Martin Landgraf ist seit 1982 „der“ Ansprechpartner für alle im Verein - beim „Moartl“ kann man sein Herz ausschütten. Er ist offen für Neues, hinterfrägt kritisch Änderungen oder alte Zöpfe und ist kompromissbereit. Mit diesen Eigenschaften hat er es – egal in welcher Funktion – immer geschaft, aufkommende Probleme gar nicht erst zu großen werden zu lassen, die Erwartungen der meisten Mitglieder so zu erfüllen, dass sie sich nicht als übergangen fühlten und den RSC in all seinen Facetten „am laufen“ zu halten.

Martin mit seiner Frau Dora auf der Weihnachtsfeier

„Der Versteigerer“ mit seiner Frau Dora auf der Weihnachtsfeier

Eine Tätigkeit Martin Landgrafs muss aber hier besonders hervorgehoben werden: Das Führen der Statistik. Als „Mann der Zahlen“ kann Martin innerhalb kürzester Zeit alle Angaben über die Spiele der beiden Herren-Mannschaften und der „Huskies“, dem Damen-Team des RSC (auch an dessen Gründung und der Organisation der damaligen bayernweiten Hobby-Liga war der Träger des Goldenen Eisbären maßgeblich beteiligt) vorlegen. Beweis hierfür ist der umfangreiche Statistik-Teil auf der Homepage.

Martin mit Walter Gretzky

Martin mit Walter Gretzky, dem Vater von Wayne "The Great One" Gretzky

Abschließend lässt sich nur eines feststellen: Eine Laudatio auf das Wirken von Martin Landgraf zu verfassen, kann seinem Tun nicht gerecht werden, zu groß sind seine Verdienste. Daher im Namen aller ehemaligen und derzeitigen Spieler, Vereinsmitglieder, Fans und Freunde des RSC Pillnach:

Herzlichen Dank, Martin! Bleib so wie Du bist, Dir is wirklich „nix z´bläd!“

Martin mit Meisterpokal und Obi

Martin mit Meisterpokal und Obi
 
 
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